Pflegemittel, Aussteuerpakete und Sachspenden mitgebracht

Es ist immer interessant, wenn Besuch kommt.

Der Verein „Kinder von Kamenice e.V.“ besuchte Anfang Oktober die Kinderheime in Kamenice, Humpolec und Senozaty.

 

Mit drei Autos, darunter auch zum wiederholten Mal der Kleinbus von der Druckerei Maurer, fuhr man nach Tschechien.

 

Vollbeladen mit Windeln und Pflegemitteln sowie Sachspenden und drei „Aussteuerpaketen“ ging es am Samstag zuerst in das Kinderheim von Kamenice. Hier sind zur Zeit 34 Kinder im Alter von 18 Monaten bis 11 Jahren untergebacht.

 

 

 

Das Essen schmeckt und alle sind zufrieden.

Dort wurden Thomas Steiner und die Mitreisenden vom Verein bereits erwartet. Neben vielen Sachspenden, gab es auch eine große Menge von Windeln und Pflegemitteln für das Heim. Unter den Kindern befanden sich auch drei Geschwisterpaare. Es war grade Essenszeit und so sah man nur zufriedene und strahlende Gesichter

 

 

 

Am Sonntag ging ins Heim von Humpolec. Dort befinden sich insgesamt 29 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren. Wenn man weiterführende Schulen besucht (z.B. studiert) kann der Jugendliche auch länger als bis zum 18. Lebensjahr im Heim bleiben – maximal bis zum 26. Lebensjahr.

 

Auch dort wurde der Verein bereits erwartet. Nach dem Ausladen der Sachspenden und Kosmetika sowie zwei „Aussteuerpakte“ für Jugendliche die das Heim verlassen werden, wurde den Gästen Tanz, Gesang und Musik vorgeführt. In den Heimen mit den „Großen“ wird sehr viel Wert auf sinnvolle Freizeitgestaltung gelegt.

 

 

Eine kleine Künstlerin ganz groß.

Dies gilt auch für das Heim in Senozaty, dass der Verein dann am Montag besuchte. Fast alle Kinder und Jugendlichen waren in der Schule und so konnte man sich im Gespräch mit der Heimleiterin Frau Buchalova ausführlich austauschen.

 

Hier befinden sich 28 Kinder im Alter von 11 bis 24 Jahren. Hier gilt das Gleiche wie im Heim von Humpolec wegen des Alters der jungen Erwachsenen. Außer einer großen Menge von Sachspenden gab es auch hier ein „Aussteuerpaket“ für einen Jugendlichen, der das Heim verlässt.

 

In allen drei Heimen wurden die Gäste bestens versorgt und alle Räumlichkeiten gezeigt. Da die Reise diesmal vier Tage dauerte, konnte der Verein jeden Tag ein Heim anfahren und sich so länger um die Kinder und Jugendlichen und ihrer kleineren und größeren Problemen kümmern.

 

In den Heimen wohnen nur noch bis max. 34 Kinder,

da der tschechische Staat gerne mehr mit Pflegeeltern arbeiten möchte. Dies mag zwar seine Vorteile haben, aber für die Heime gibt es dann weniger Geld. Aber wer meint, dass sich dann mehr Betreuer um die einzelnen Kinder kümmern, der hat sich getäuscht. Weniger Kinder heißt weniger Betreuer.

 

Am Dienstag ging es dann zurück nach Deutschland mit einem Gefühl der Zufriedenheit, dass die mitgebrachten nützlichen Dinge dort auch benötigt und sehr willkommen sind. Vor allem Pflegemittel und Kosmetika werden in allen drei Heimen benötigt.

 

Aktuelles

Besuch in den Kinderheimen

Anfang Oktober wurden die Kinderheime in Kamenice, Humpolec und Senozaty besucht.

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